Hallo ,

jetzt und hier will ich sie dir erzählen. Die Geschichte eines (meines) Kampfes gegen das JA. Einige Dinge aber noch vorweg, nach diesem Tag damals im November, wurden wir aufgefangen von der Familie.

Da wäre mein Bruder, ein gestandener Mann von mehr als 50 Jahren der fragte „falscher Film oder wie? Gib nicht auf, wenn was ist ich bin da!“

Meine kleine Schwester, na ja sie ist schon 40 Jahre die sagte „ he sind wir eine Familie oder nicht? Familie hält zusammen!“

Eine Familie? Mann ich hatte sie Jahre nicht gesehen und schlage bei ihnen auf, weil ich Kummer hatte. Weil ich Angst hatte. Weil ich nicht mehr wusste wo vorn oder hinten ist. Und sie sagte so was.

Bedanken möchte ich mich bei Familie M. auch die waren da, trotz ihres Kummers um ihr Kind, fingen uns auf, gaben Ratschläge, oder hörten einfach nur zu. Danke tausendmal danke!

Bedanken aber will ich mich auch bei unserem Rechtsanwalt aus Stadthagen. Einer von diesen Anwälten, die dir den Weg zeigen, und sagen „Den können wir nehmen, aber leicht ist er nicht. Ich verspreche ihnen nichts, aber ich verspreche ihnen wir geben nicht auf!“ Möge es doch mehr von ihnen geben, Rechtsanwälte wie sie.

Aber ich möchte auch klarstellen, manchmal ist die Arbeit des JA wichtig und richtig. Es gibt Kinder die ihre Hilfe sicher brauchen. Und es gibt Kinder, wenn da das JA doch nur was getan hätte, vielleicht könnten sie noch leben! Nur geht nicht in Familien, wo es allen gut geht und zerstört sie. So wie ihr es mit uns vor hattet, oder wollt ihr bei uns noch eine Schlacht verlieren?

 
Wie fing es damals nur an?

Damals vor 13 Jahren. Und schon wird es schwierig, der nichteheliche Sohn meines Mannes (heute 13 Jahre und mein Cowboy). War neun tage alt als er zu uns in den Haushalt kam. Die „elterliche Sorge“ blieb bei der „Leiblichen Kindesmutter“. Alle wussten er lebt bei uns. Das JA sagte nichts dazu. Nach der Einschulung fiel auf das der Junge „Linkshänder“ ist. Wir wussten das schon lange.

Eines guten Tages kam er von der Schule zurück will den Stift in die Hand nehmen, schaute mich an und sagte „ ach nee, die kann ja nicht sehen!“ sie haben ihm das da wohl gesagt. Meine Erklärung, das Hände viel aber nicht sehen können. Lies den Jungen dann doch mit links schreiben. Am anderen Tage ging ich mit ihm zur Schule, sagte der „Dame“ sie solle nicht versuchen meinen Sohn umerziehen zu wollen. Ich würde das nicht hinnehmen.

Kurze Zeit später, kam er mittags nicht pünktlich zurück. Er sagte mir er durfte nicht nach Hause. Also wieder zur Schule, was soll das? „Ja aber ihr Kind ist in der betreuten Grundschule angemeldet!!“ --“Hallo? Wer hat den meinen Sohn angemeldet? Kann ich die Unterschrift mal sehen?“-- „Morgen die Dame die das macht ist nicht im Haus!“ Am nächsten Tag lag keine Anmeldung vor. Dann kam mir der Himmel zu Hilfe, durch Zufall erfuhren wir davon, das ein Heimplatz gesucht wurde. Angeblich ging es um eine Tagesgruppe. Und mein Mann hatte ja da zu gesagt. Aber ohne mich. Ich schnappte „meine Kinder“ und ging bei Nacht und Nebel in einen anderen Ort. Rief beim JA an erzählte was von Ehekrach und das wir zurückkommen wenn mein Mann und ich uns beruhigt hätten, so in zwei drei Tagen.

Der Herr vom JA erklärte mir dann „den bringen sie sofort zurück, der geht ins Heim! Und sie kriegen den so oder so nicht!“ So der soll ins Heim? Endlich ist es raus. Endlich hat der Gegner ein Gesicht! Das werden wir noch sehen! Wir bitten zum Tanz auf dem Vulkan. Ich suchte mir also einen Anwalt, einen von diesen die „Hunger“ auf Erfolg haben. Einen der gewinnen will. Schon nach 14 Tagen hatten wir unsern Termin vor Gericht.

Toll ein Zwerg von 7 Jahren, soll seine Aussage machen. He wissen die den was sie tun? Diesem Kind antun? Gut wir fuhren hin, mein Cowboy, ein Freund, und ich. Noch heute fühle ich wie die kleine Hand mich sucht, sehe die Augen die schreien „Hilf mir!“ sehe dieses Kind das so groß sein will, und dem die Angst die Luft nimmt.

Der Richter war eigentlich ganz nett. Nur etwas überfordert glaube ich. Nicht das er nicht wusste um was es geht, aber das dieses Kind alles weiß, das ich nicht seine leibliche Mama bin, wusste er schon bevor er in den Kindergarten kam Damit konnten sie ihn nicht treffen. Als der Richter ihn nach seinem Namen fragte sagte er „ich heiße P.Z. Aber eigentlich möchte ich wie mein Vater oder meine Mama heißen.“ --“So? Möchtest du also. Hmm hast du den deine Mama mitgebracht?“ Sein Blick findet den Weg zu mir, geht zur leiblichen Mutter, dann zum Vater, schaut noch mal schnell zu mir, sieht den Richter an und fragt „ welche meinen sie denn?“ Der Richter nannte diese Antwort „diplomatisch“. Kind und Vater verlassen den Saal, kurz vor der Tür dreht er sich um, mein Cowboy und sagt „ keine Angst Mama es wird alles gut. Ich denke ganz fest an dich!“ Der Herr vom JA bekommt einen Hustenanfall und sagt „das sehen wir noch!“ dann ging es los.

Sie legten uns Stellungsnahmen vor von Leuten die ich nicht kannte, und die Lüge pur waren. „So nun sagen sie mal was dazu!“ --“dazu müssten wir sie lesen. So kann ich das nicht!“ -- „wie können sie nicht sollten sie aber können!“ es gab ein Wortgefecht nach dem anderen. Im Groben waren wir es, wir die Familie die nicht funktionierte, wir die keine Hilfe bei der Unterbringung einbrachte. Irgendwann hatte ich genug setzte mich zurück und sagte „Herr R. Sie werden mir doch recht geben, das sie für ihre Arbeit im JA extra ausgebildet und geschult werden?“ -mit einem breiten Lächeln sagte er „Ja natürlich!“ ---"Herr R. dann wird sicher auch richtig sein, das sie den Kindern und Ihren Familien, in welcher Zusammenstellung auch immer die sind, helfen sollen?“ --“Das ist mein Job!“ -- „Herr R. das verstehe ich als ein Ja!“--“Als was denn sonst?“ -- „Herr R. Ich wollte ihnen nicht zu nahe treten aber ich möchte sie auch nicht im unklaren darüber lassen wie ich ihre Antwort verstehe. Eine Frage hätte ich noch, sind sie wie ich der Meinung, das dieser kleine Junge gut drauf ist?“ -- „scheint so!“ -- „Also wieder kein NEIN. Erklären sie mir doch warum er in ein Heim soll, wenn er doch zufrieden und glücklich in seiner Familie ist. Denn das einzige das sie ausgelassen haben wäre das wir ihn grün und blau schlagen würden. Alles andere haben sie versucht, und sind beim Lügen ertappt worden!“

Nun war der Richter der Meinung er möchte sich den Cowboy mal anhören, er schickte uns raus. Vor der Tür meinte mein Anwalt das ich das nicht hätte tun sollen, und er kaum noch Hoffnung hat. Mein Mann nahm mich in den Arm und sagte „keine Angst du machst nichts falsch. Auch ein Richter versteht wenn eine Mutter kämpft. Und weißt du was dein Cowboy ihn gefragt hat? Bist du der Mann der mir hilft bei meiner Mama zu bleiben?“ Dieses Gespräch dauerte ewig, zumindest für mich. Die Tür ging auf das Kind kam raus, und wir wieder rein. Der Richter erklärte, das er mir das Sorgerecht zusprach, der Herr von JA, und das konnten wir sehen war nicht zufrieden mit dem Ausgang der Verhandlung. Die Tür flog vor ihm auf, als hätte er sie gesprengt. Wir zogen in ein anderes Bundesland, und lange dachten wir nicht mehr an diese Zeit. Es ging uns gut, und es war Ruhe.

Die Ruhe vor dem Sturm. Vor etwa 2 Jahren fing es wieder an, unsere Akte beim JA fiel den Falschen in die Hände. Vielleicht ist sie auch durch Herrn R. wieder in Erinnerung gebracht worden. Denn eines guten Tages klingelte es an der Tür. „JA der Stadt BO. Ich bin Herr M. ich habe diesen Bezirk neu übernommen und habe so ihre Akte bekommen. Ich will mich umsehen bei ihnen.“ Er ging durch, machte hier einen Schrank auf, stöberte hier und da rum. „Sie hören von mir!!“ und raus war er. Da mein Mann nicht bei uns wohnt, hat er einen Punkt gefunden. Einige Tage später bekamen wir eine Vorladung fürs Familiengericht. Wieder ging es um meinen Sohn. Bei der anschließenden „Wohnungsbegehung“ hatte der Herr seine große Stunde. Denn wir wohnten in einer drei Zimmer Wohnung, also war die Wohnung zu klein. Und sie hätte längst mal gestrichen werden müssen. Also hier kann das Kind nicht bleiben. Die Richterin nickte nur, also kam das Kind von Freitag bis Montag in eine „Notaufnahme“. „Montag um 10 Uhr komme ich wieder und ist das hier dann so wie ich es für richtig halte kann er nach Hause!“

Na dann Ärmel hoch, wer hat Zeit? Wir brauchen Hilfe, die Wohnung muss gemacht werden, sonst darf er nicht nach Hause! Also wurde die Wohnung gemacht, alles gestrichen, aus dem Kinderzimmer wurde mein Zimmer, die Kinder bekamen meins das war größer. Jeden Abend rief ich meinen Cowboy auf sein Handy an, denn ich durfte nicht wissen wo er sich aufhält. Am Telefon sagte er mir „Mama ich kann von hieraus, zu Oma und Opa sehen!“ Oma und Opa sind tot, ihr Grab liegt in der nächsten Stadt.

Montag morgen um 9 Uhr klingelt es an der Tür, das JA „na fertig?“--“nein!“ sagte meine Tochter „aber kommen sie doch rein und schauen sie selbst!“. Gesagt getan, und weil der Herr ja gut erzogen ist, nahm er auch nicht den Hauch von Rücksicht. Im Badezimmer war eine Freundin noch dabei ein letztes mal den Boden zu wischen. Das störte ihn nicht er ging da durch und hob den Deckel vom WC hoch um zu sehen ob es sauber wäre. Dreimal mussten wir fragen ob das Kind nach Hause darf, er sagte dann sehr genervt „nur wenn er auch will!“ Ja ne ist klar. Es dauerte dann noch bis 14 Uhr, erst dann durften wir ihn abholen.

Nun bekamen wir eine „flexible Familienhilfe“ damit wir in unsern Leben klar kommen. Zwei dieser „Herrschaften“ kamen also zu uns in die Wohnung. Wollten das wir die Tiere (eine Katze und einen Hund den wir in Pflege hatten) abschaffen. Ok gesagt getanen. Sie sagten ihr braucht eine andere Wohnung. Stimmt denn meine Tochter (21 Jahre) war schwanger. Also half uns die „Dame“ von der Flex bei der suche. Alle Angebote die sie machte waren 2 Zimmer Wohnungen. Sie holte auch meine Tochter ab, zum Frühstücken im „Mutter-Kind-Heim“ und wollte das sie da einzog. Mein Cowboy wurde von der Schule abgeholt. Herr P. fuhr dann mit ihm ins Büro dort konnte er seine Hausaufgaben machen und gegen 17 -18 Uhr kam er nach Hause. Hunger bis unter beide Arme. Aber wir müssen es ja tun. Selbst zum Doc wollten sie mit. Und ein nein kam einer „Nichtmitarbeit“ gleich. Dann kam eine Urlaubsvertretung. Und fragte „wie weit es denn nun mit der Adoption sei“ wer will wen Adoptieren? Oder wer soll Adoptiert werden? „Oh war wohl eine andere Familie!“ Endlich bekamen wir eine größere Wohnung. Und so etwa 3 Wochen vor der Geburt meiner Enkeltochter zogen wir um. Durch die Anstrengung wollte sie dann auch mitten in dieses Gewühl geboren werden. Zwei Tage war sie zu Hause da kam die Dame von der Flex.

Meine Tochter bedankte sich für die Eingewöhnungszeit, die man ihr gelassen hätte. Am nächsten Tag kamen 2 Damen vom JA. Sahen sich um und gingen wieder. Um gleich am nächsten Tage wiederzukommen. Sie müssen mit dem Kind zum Doc. Sehen ob alles o.k. sei. Also wurde das Kind angezogen, und die Beiden fuhren mit. Wir hatten ja nicht falsch gemacht. Ich blieb zu Hause. Und versuchte noch den Schrank aufzubauen, der in den Abstellraum sollte. Plötzlich ging das Telefon. Meine Tochter „Mama ich darf mit der Kleinen nicht mehr nach Hause“-“egal was kommt bleib bei deinem Kind. Ich rufe deinen Anwalt an. Bleib ganz ruhig ich bin da!“ Ich konnte diesen Anwalt nicht erreichen, so rief ich meine ältere Tochter an. Die kam sofort. Wir fuhren in die Stadt sie zum JA, ich suchte einen Anwalt. Fand aber so schnell keinen der Zeit hatte. Also zurück zu JA., zu meinen Töchtern. Ich kam in dieses Büro und Beide weinten dicke Tränen.

Meine „kleine“ hielt ihr Baby im Arm. Alle meine Fragen wurden mit einer Handbewegung vom Tisch gewischt. Mann hätte keine Lust es noch einmal zu sagen das wäre so und fertig. „Was ist wie?“ --“ihre Tochter kann nach Hause das Kind nicht!“ -- „meine Tochter stillt das Kind voll! Das wissen sie? Sie wissen das das für die Mutter gefährlich ist wenn sie so von dem Kind getrennt wird?“ -- „dann sollten sie sich was einfallen lassen!“ Wir brachten sie weder dazu das beide gehen konnten noch das sie zusammen bleiben konnten.

So machte ich den Fehler meines Lebens. Da ich damals nicht wusste was ich heute weiß, sagte ich meiner Tochter „Komm du bist ein großes Mädchen wir schaffen das. Du bekommst sie wieder das verspreche ich dir!“ Daraufhin weinte sie noch mehr. Diese, na ja „Dame“ sagte „sie soll endlich das heulen lassen. Wir sind eh stärker!“ Sie nahmen unseren Engel, und wir standen da. Die Tür ging zu und wir waren allein auf den Flur. Völlig hilflos, überfordert, und verstanden die Welt nicht mehr.

Am nächsten Tag hätten wir ein „Plangespräch“ wegen der Familienhilfe gehabt, und eigentlich wollte die Dame am Nachmittag vorbeikommen. Aber das Gespräch für den Nachmittag lies sie absagen. Wer hätte auch was anderes erwartet?

Am Nachmittag rief meine Große an und sagte „he ich hab nen Anwalt, Fachanwalt für Familienrecht, der will euch haben. Der sagt das geht so nicht wollt ihr ihn?“--“Was für ne Frage? Ja wollen wir!“-- „O.k. Ich komme morgen früh mit ihm rüber zu euch dann geht er mit euch zu diesem Gespräch!“ gesagt getan. Es stellte sich raus das es keinen „Beschluß“ über die „Herausnehmen“ gab. Dass sich das Jugendamt also, sagen wir es nett, falsch verhalten hat. Aber sie waren nicht bereit, etwas zu ändern. Uns wurde vorgehalten, wir hätten dem Baby Multivitaminsaft und Bratensoße gegeben. Unser Herd war ja noch nicht mal angeschlossen, haben wir uns die Soße im Haus bei den Nachbarn geholt? Meine Kleine brach ein. Hatte keine Kraft mehr. Wir brachten aus Angst den Cowboy in Sicherheit. Bekannte nahmen ihn auf. Er hatte Ferien, also kann er auch in Urlaub. Meiner Kleinen ging es immer schlechter, sie weinte gar nicht mehr saß nur rum und starte an die Decke. Sie bekam Fieber, und Knoten in der Brust. Sie musste wieder ins Krankenhaus. Milchstau! Trotz Milchpumpe. Das Fieber war so hoch das sie sich mit der Tapete unterhalten hat. Am nächsten Morgen rief meine Große an „Mama -Mama komm schnell zum Krankenhaus. Mama schnell- sie ist nicht ansprechbar. Mama kommst du?“--“Bleib ruhig ich komme so schnell ich kann!“ -“Mama ich hab so Angst komm schnell!“ ich bin gefahren wie der Henker, ich hab gebetet. Bitte nicht nicht mein Kind! Ich half ihr wieder auf die Beine. Auch mit unfeinen Sachen. Fragte „wenn du aufgibst wer kümmert sich dann um unsern Engel? Wer kämpft dann für sie? Wer hält sie wenn sie weint? Komm sie ist bald wieder da, sie braucht dich doch!“

Am nächsten Tag klingelt es an der Tür „K. Vom JA wir wollen P. Abholen.“ Peng! „der ist nicht da der ist in Urlaub!“--“wo ist P.?“--“sagte ich schon in Urlaub. Sie wissen doch er hat Ferien!“-- „wir haben einen Beschluß. Sie müssen uns sagen wo er ist!“--“aber Frau K. Das sagte ich doch!“ --“wissen sie was sie ihrem Stiefsohn antun?“ -- „ich tue meinem Sohn nichts an! Fragen sie doch seinen Vater!“ mit diesen Worten beendete ich das Gespräch. Ich hatte solche Angst, dass ich sofort meine Wohnung verlies um zu unserm Anwalt zu fahren. Auf dem Weg dahin klingelte mein Handy. „K. JA. Frau H. Ich möchte sie bitten, in mein Büro zu kommen. Da ihre Enkeltochter in ihrem Haushalt lebt müssen sie das Kind bei der Krankenkasse anmelden!“--“klar kann ich machen. Wenn mein Bekannter Zeit hat komme ich vorbei.!“-- „Ihr Bekannter hat damit nichts zu tun!“--“Ja aber ich komme sicher nicht allein zu ihnen das werden sie sicher verstehen oder?“ „wie sie meinen! Wiederhören!“ Was mir mein Anwalt dann sagte, hat mich nicht unbedingt beruhigt. Also ich müsste das Kind raus geben, und den Engel krankenversichern. Das mit der Krankenkasse sehe ich ein den Rest nicht. Kurz um der Cowboy blieb wo er war! Dann kam eine Frau zu uns, von Gericht bestellt, soll sich um die Belange der Kinder kümmern. Na toll sie kannte weder das eine noch das andere. Mit dem Großen hat sie sich in der Wohnung meiner Schwester unterhalten. Neutraler Boden und so! Der tauchte gleich danach wieder ab. Und dort blieb er auch. Mit meiner Tochter sprach sie im Krankenhaus.

Dann machten wir uns bereit, für den nächsten Tanz auf dem Vulkan. Aber wir gingen gut gerüstet. Mein zukünftiger Schwiegersohn machte ein Album mit Kinderbildern. Die Vaterschaft wurde anerkannt. Das Kind über ihn krankenversichert. Jeden Brief vom JA zerlegten wir, Satz für Satz. Machten Notizen bei Fehlern. Besorgten Beweise das sie logen. Noch nie in meinem Leben konzentrierte ich mich so darauf, Fehler vom JA zu finden wie damals. Wir holten auch die Ärztin ins Boot, die wo sie mit der Kleinen waren. Als die hörte man habe Mutter und Kind getrennt, und will den Großen auch, war die richtig sauer. Wir bekamen von ihr schriftlich, das das Kind gut gepflegt war. Und das man Mutter und Kind nicht hätte trennen dürfen. An jenem Morgen vor der Verhandlung, stand ich mit meiner Tochter in der Küche. Sie machte das Radio an und die spielten ein ganz bestimmtes Lied. Sie sah mich an „Mama die spielen ja Omis Lied!“--“Omi sagt dir das alles gut wird!“--“ach Mama was gebe ich dafür das du recht hast!“

Eine Weile später rief mein Schwiegersohn an, das er gleich da wäre, ob sie noch was brauchte.“bring mir eine Tüte Glück mit!“--“geh doch mal auf den Balkon. Da ist ganz viel Glück über eurem Haus!“ über unserem Haus stand ein Regenbogen! Dann sind wir zum Gericht gefahren. Dort kämpfte meine Kleine den Kampf ihres Lebens, und nach zwei endlosen Stunden, kam sie raus nahm mich in den Arm und sagte „1 zu null. Mama 1 zu null für uns!“ gegen 15 Uhr rief der Anwalt an. Wir sollen das JA anrufen, wann wir das Kind abholen können. Das tat mein Schwiegersohn nur zu gern! Die Dame vom JA fragte „muss das wirklich heute sein?“ und er sagte „Wir wären ihnen sehr verbunden." Um 17 Uhr durften sie unsern Engel nach Hause holen. Als erstes haben wir eine Decke auf den Teppich gelegt, und die drei haben ausgiebig gekuschelt. Sie konnten sich gar nicht satt sehen. Meine Kleine sagte „Mama sie ist wieder da. Schau mal Mama ist sie nicht süß? Mama sie ist Endlich wieder da!“

Zwei Tage danach hatte der Cowboy seinen Termin. Und das JA log mehr als zuvor! Stellenweise dachte ich sie reden über ein anderes Kind. Es sah so aus als würden wir diese Schlacht verlieren. Doch am Ende nahm ich meine Kinder in den Arm und sagt „2 zu null. Zwei zu null für uns!“ Das JA hat uns noch immer unter Beobachtung. Sie kommen immer mal wieder vorbei. Und noch immer ist da Angst. Aber wir sind stärker als je zuvor. Und so in 6 Wochen bekommt der Engel einen kleinen Bruder. Wir haben einige Schlachten gewonnen doch der Krieg geht weiter. Sie liegen auf der Lauer, warten darauf das wir einen Fehler machen, nur jetzt wissen wir das. Wir sind vorbereitet. Und das wissen sie auch. Ach ja wir sind schon wieder umgezogen. Dahin wo alles anfing, und wir hatten schon Besuch vom JA. Herr R. arbeitet noch immer im JA. Und er erinnert sich an uns. Und an unsern Anwalt.